Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben
Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.
Synehubow zufolge griffen die russischen Streitkräfte Charkiw, das nahe der Grenze zu Russland und der Frontlinie liegt, mit drei Lenkbomben an. Diese hätten unter anderem ein Industriegebiet und ein Wohnhaus getroffen. Charkiw ist die zweitgrößte Stadt der Ukraine.
Russland bestreitet, zivile Infrastruktur ins Visier zunehmen. In den vergangenen Wochen hat Moskau seine Angriffe auf die Ukraine verstärkt und dabei auch wichtige Infrastruktur in der Hauptstadt Kiew ins Visier genommen.
A.Belloli--LDdC