La Domenica Del Corriere - Trump-Pläne durchkreuzt: US-Richterin stoppt Baumfällungen auf Golfplatz bis 26. Oktober

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Trump-Pläne durchkreuzt: US-Richterin stoppt Baumfällungen auf Golfplatz bis 26. Oktober
Trump-Pläne durchkreuzt: US-Richterin stoppt Baumfällungen auf Golfplatz bis 26. Oktober / Foto: SAUL LOEB - AFP

Trump-Pläne durchkreuzt: US-Richterin stoppt Baumfällungen auf Golfplatz bis 26. Oktober

Nach der Fällung hunderter Bäume hat eine US-Bundesrichterin weitere Abholzungen auf einem Golfplatz in Washington bis zum 26. Oktober untersagt - und damit Pläne von Präsident Donald Trump zur Umgestaltung der US-Hauptstadt durchkreuzt. Richterin Ana Reyes traf ihre Entscheidung am Dienstag nach einer Dringlichkeitsanhörung. Sie warf der US-Regierung vor, erst am späten Freitagnachmittag und damit einen Tag vor den Fällungen über die Pläne informiert zu haben.

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Die Richterin verfügte, dass Trumps Regierung jede weitere "nicht behebbare Veränderung" auf dem East-Potomac-Golfplatz drei Werktage im Voraus anzeigen müsse. Für Montag setzte sie eine neue Anhörung an.

Am Montag hatte Reyes bereits in einer Eilentscheidung weitere Fällungen bis Dienstagmorgen oder bis zu einer weiteren gerichtlichen Anordnung untersagt. Reyes gab mit ihrer Entscheidung einem Antrag von Umweltschützern statt, die nach der Fällung von rund 500 Bäumen auf dem Gelände am Samstag Alarm geschlagen hatten. Die Behörden hatte zudem angekündigt, im Laufe der Woche hunderte weitere Bäume auf dem Golfplatz zu fällen.

Trump, ein leidenschaftlicher Golfspieler, will den Platz renovieren. Seiner Aussage nach ist er in einem schlechten Zustand. Der Präsident argumentierte, dass dort große Turniere stattfinden könnten.

Der ehemalige Immobilienentwickler hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 bereits mehrere Bau- und Sanierungsprojekte auf den Weg gebracht, um Washington seine Handschrift aufzudrücken. Eigenen Aussagen zufolge möchte er der von seinen Vorgängern vernachlässigten Hauptstadt wieder zu mehr Glanz verhelfen.

Die oppositionellen Demokraten werfen ihm hingegen vor, öffentliche Gelder zu verschwenden. Viele der Projekte werden rechtlich angefochten. Zu Trumps umstrittenen Vorhaben zählen ein Ballsaal am Weißen Haus, für den ein ganzer Flügel der Präsidentenresidenz abgerissen werden wurde, sowie die Renovierung des Kennedy Centers, auf dem Trump seinen Namen anbringen lassen möchte.

A.Mariani--LDdC