La Domenica Del Corriere - All-in-One WP Migration: Sicherheitslücke kann über manipulierte Archive bis zur Codeausführung führen

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All-in-One WP Migration: Sicherheitslücke kann über manipulierte Archive bis zur Codeausführung führen
All-in-One WP Migration: Sicherheitslücke kann über manipulierte Archive bis zur Codeausführung führen

All-in-One WP Migration: Sicherheitslücke kann über manipulierte Archive bis zur Codeausführung führen

Im weit verbreiteten WordPress-Plug-in All-in-One WP Migration and Backup ist eine Sicherheitslücke geschlossen worden. Betroffen sind Versionen bis einschließlich 7.109; Version 7.110 enthält die Korrektur.

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Administratoren von WordPress-Websites sollten das Plug-in All-in-One WP Migration and Backup auf Version 7.110 oder neuer aktualisieren. Eine als hoch eingestufte Schwachstelle kann unter bestimmten Bedingungen über die Wiederherstellung eines manipulierten Archivs zur Ausführung von Schadcode auf dem Server führen.

Die Lücke wird als CVE-2026-19949 geführt und mit einem CVSS-Wert von 8,8 bewertet. Technisch handelt es sich um eine sogenannte Second-Order-SQL-Injection. Dabei wird eine schädliche Eingabe zunächst in einem Archiv platziert und erst später aktiv, wenn ein Administrator dieses Archiv über die Wiederherstellungsfunktion verarbeitet.

Durch unzureichendes Escaping und eine nicht ausreichend vorbereitete SQL-Abfrage können zusätzliche Datenbankbefehle eingeschleust werden. Sicherheitsforscher beschreiben als mögliches Angriffsziel den internen Schlüssel „ai1wm_secret_key“. Gelangt dieser in die Hände eines Angreifers, kann er für weitere Zugriffe auf Restore-Funktionen missbraucht werden und schließlich eine entfernte Codeausführung ermöglichen.

Die Schwachstelle betrifft Version 7.109 und älter. Der Hersteller ServMask veröffentlichte am 20. August 2026 die korrigierte Version 7.110. Das Plug-in kommt nach Angaben einschlägiger Sicherheitsdatenbanken auf rund fünf Millionen aktiven WordPress-Installationen.

Der Angriff setzt voraus, dass ein entsprechend präpariertes Archiv tatsächlich von einem Administrator wiederhergestellt wird. Betreiber sollten deshalb nicht nur aktualisieren, sondern auch keine Archive aus unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen importieren. Für bereits mit einer älteren Version eingespielte Fremdarchive empfiehlt sich eine Kontrolle auf verdächtige Nutzerkonten, neue PHP-Dateien und andere Hinweise auf Manipulation.

T.Bianchi--LDdC