Medien: Bauer darf in Wolfsburg weitermachen
Trotz der sportlich prekären Lage setzt der VfL Wolfsburg offenbar weiter auf Trainer Daniel Bauer. Wie der kicker und die Bild berichteten, bleibt der 43-Jährige nach dem desolaten Auftritt beim VfB Stuttgart (0:4) im Amt. Dies gilt auch für Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen. Die Entscheidung wurde am Montag getroffen, hieß es, Bauer erhalte am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Hamburger SV ein "Job-Endspiel".
Unter dem vorigen U19-Trainer Bauer, der erst im November das Amt von Paul Simonis übernommen hatte, kassierten die Wölfe in 14 Spielen acht Niederlagen. Seit sieben Partien wartet der VfL auf einen Sieg, es ist die schlechteste Saison in der Vereinsgeschichte seit dem Aufstieg 1997. Als Tabellen-17. droht der erstmalige Abstieg aus der Bundesliga. Als mögliche Bauer-Nachfolger wurden bereits Ex-Coach Dieter Hecking, Bruno Labbadia, Thomas Reis oder Friedhelm Funkel gehandelt.
Die Probleme in Wolfsburg scheinen aber noch tiefer zu liegen. Nach dem Spiel in Stuttgart hatte Bauer von internen Schwierigkeiten gesprochen. "Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen, dass die Atmosphäre, die Kultur innerhalb des Klubs aktuell auch nicht bundesligatauglich ist. Dass wir ein anderes Mindset in der gesamten Struktur reinbekommen müssen", sagte der Coach am Sonntag.
A.Belloli--LDdC